Daten & Infrastruktur

Data Mesh

Data Mesh ist ein dezentrales Architekturprinzip, bei dem die Verantwortung für Daten von zentralen IT-Teams auf die Fachdomänen (z. B. Vertrieb, Produktion, Finanzen) verlagert wird. Jede Domäne stellt ihre Daten als standardisierte Datenprodukte bereit, die unternehmensübergreifend nutzbar sind — vergleichbar mit Microservices, aber für Daten statt Software.

Warum ist das relevant?

Klassische zentrale Datenteams werden zum Bottleneck: Jede neue Datenanforderung muss durch eine Warteschlange. Data Mesh löst dieses Problem, indem die Fachbereiche selbst Datenprodukte erstellen und pflegen. Für wachsende Mittelständler mit mehreren Standorten oder Geschäftsbereichen reduziert das die Time-to-Insight von Wochen auf Tage.

So setzt IJONIS das ein

Wir implementieren Data Mesh schrittweise — nicht als Big-Bang-Umstellung, sondern domänenweise. Jeder Fachbereich erhält Self-Service-Tools für die Datenpublikation, eingebettet in eine zentrale Governance-Plattform. Wir nutzen dbt und Data Contracts, damit die dezentralen Datenprodukte untereinander kompatibel bleiben.

Häufige Fragen

Ist Data Mesh nicht zu komplex für den Mittelstand?
Ein vollständiges Data Mesh nach Lehrbuch kann überdimensioniert sein. Wir übernehmen die Kernprinzipien — domänenorientierte Datenverantwortung und standardisierte Datenprodukte — und passen den Umsetzungsgrad an Ihre Unternehmensgröße an. Auch ein "Data Mesh Light" bringt erhebliche Vorteile.
Wie verhindere ich Chaos bei dezentraler Datenverantwortung?
Durch drei Mechanismen: (1) Data Contracts definieren Qualitäts- und Formatstandards, die jedes Datenprodukt einhalten muss, (2) ein zentraler Data Catalog macht alle Datenprodukte auffindbar und dokumentiert, (3) automatisierte Qualitätstests prüfen die Einhaltung der Standards bei jeder Aktualisierung.

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