Agentic AI

Guardrails

Guardrails sind Sicherheitsmechanismen, die das Verhalten eines KI-Agenten innerhalb definierter Grenzen halten. Sie umfassen Eingabevalidierung, Ausgabefilterung, Aktionsbeschränkungen und inhaltliche Richtlinien — wie Leitplanken auf einer Autobahn, die den Agenten auf dem korrekten Kurs halten, ohne ihn auszubremsen.

Warum ist das relevant?

Guardrails sind für den Unternehmenseinsatz von KI unverzichtbar. Sie verhindern, dass ein Agent vertrauliche Daten preisgibt, unautorisierte Aktionen ausführt oder unangemessene Inhalte generiert. Für regulierte Branchen (Finanzen, Gesundheit, Recht) sind Guardrails eine Compliance-Voraussetzung.

So setzt IJONIS das ein

Wir implementieren mehrschichtige Guardrails: NeMo Guardrails oder Guardrails AI für inhaltliche Filterung, Pydantic-Schemas für strukturelle Validierung, und rollenbasierte Berechtigungen für Aktionsbeschränkungen. Jeder Guardrail-Verstoß wird geloggt und kann Eskalationen oder automatische Abschaltungen auslösen.

Häufige Fragen

Welche Arten von Guardrails gibt es für KI-Agenten?
Vier Hauptkategorien: (1) Input-Guardrails — filtern manipulative oder schädliche Eingaben, (2) Output-Guardrails — prüfen Antworten auf Korrektheit und Compliance, (3) Action-Guardrails — beschränken ausführbare Aktionen, (4) Content-Guardrails — verhindern unangemessene oder vertrauliche Inhalte.
Sind Guardrails eine Anforderung des EU AI Act?
Der EU AI Act verlangt für Hochrisiko-KI-Systeme angemessene Risikomanagement-Maßnahmen, menschliche Aufsicht und Transparenz. Guardrails sind die technische Umsetzung dieser Anforderungen. Für viele Unternehmensanwendungen sind sie damit de facto regulatorisch erforderlich.

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