Web & Software

Microservices

Microservices sind eine Software-Architektur, bei der eine Anwendung aus kleinen, unabhängig deploybaren Diensten besteht. Jeder Dienst erfüllt genau eine Geschäftsfunktion und kommuniziert über APIs mit den anderen. Im Gegensatz zum Monolithen kann jeder Microservice separat entwickelt, skaliert und aktualisiert werden — ohne das Gesamtsystem zu gefährden.

Warum ist das relevant?

Microservices verhindern den gefürchteten "Big Ball of Mud": Wenn Ihr ERP-Modul ein Update braucht, muss nicht die gesamte Software offline gehen. Für wachsende Mittelständler bedeutet das: Einzelne Geschäftsbereiche (Bestellwesen, Lagerverwaltung, Kundenportal) können unabhängig weiterentwickelt werden — schnellere Innovation bei geringerem Risiko.

So setzt IJONIS das ein

Wir entwickeln Microservices mit Node.js, Python und Go — je nach Anforderungen des Dienstes. Die Kommunikation läuft über REST-APIs oder Event-basiert mit Message Queues. Für den Mittelstand setzen wir auf einen pragmatischen Ansatz: Nicht jedes Projekt braucht Microservices — oft ist ein modularer Monolith der bessere Einstieg.

Häufige Fragen

Ab welcher Unternehmensgröße lohnen sich Microservices?
Nicht die Unternehmensgröße entscheidet, sondern die Komplexität der Software und die Teamstruktur. Microservices lohnen sich, wenn mehrere Teams parallel an verschiedenen Geschäftsbereichen arbeiten. Für kleinere Teams empfehlen wir zunächst einen modularen Monolithen, der später aufgeteilt werden kann.
Was sind die Risiken von Microservices?
Microservices erhöhen die Infrastruktur-Komplexität: Mehr Dienste bedeuten mehr Deployment-Pipelines, mehr Monitoring und mehr Netzwerkkommunikation. Ohne gutes Observability-Setup und DevOps-Erfahrung kann die Komplexität schnell überfordern. Deshalb starten wir immer pragmatisch und zerlegen nur dort, wo es echten Mehrwert bringt.

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