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Serverless Computing

Serverless Computing ist ein Cloud-Bereitstellungsmodell, bei dem der Anbieter die Server-Infrastruktur vollständig verwaltet. Entwickler schreiben Funktionen, die bei Bedarf ausgeführt und nur nach tatsächlicher Nutzung abgerechnet werden. Es gibt weiterhin Server — aber deren Verwaltung, Skalierung und Wartung übernimmt der Cloud-Provider automatisch.

Warum ist das relevant?

Serverless eliminiert Infrastruktur-Overhead: Keine Server-Administration, keine Kapazitätsplanung, keine Kosten bei Leerlauf. Für den Mittelstand ist das besonders attraktiv bei Anwendungen mit schwankender Last — etwa saisonale Webshop-Spitzen oder API-Endpunkte für Partnerintegrationen, die nur bei Bedarf Kosten verursachen.

So setzt IJONIS das ein

Wir setzen auf Vercel Serverless Functions und AWS Lambda für API-Endpunkte, Webhooks und Hintergrundprozesse. Für rechenintensive Aufgaben wie Bildverarbeitung oder KI-Inferenz nutzen wir spezialisierte Serverless-Plattformen. Die Pay-per-Use-Abrechnung senkt die Kosten für Projekte mit unvorhersehbarer Last erheblich.

Häufige Fragen

Ist Serverless wirklich günstiger als klassisches Hosting?
Bei variabler Last ja — Sie zahlen nur für tatsächliche Anfragen, nicht für bereitstehende Server. Bei konstant hoher Last kann dediziertes Hosting günstiger sein. Die Break-even-Analyse zeigt typischerweise: Unter 1 Million Anfragen pro Monat ist Serverless fast immer günstiger.
Was ist das Cold-Start-Problem bei Serverless?
Wenn eine Serverless-Funktion längere Zeit nicht aufgerufen wurde, dauert der erste Aufruf etwas länger (100-500ms), weil die Laufzeitumgebung neu gestartet wird. Für die meisten Geschäftsanwendungen ist das vernachlässigbar. Bei latenzkritschen Anwendungen setzen wir Provisioned Concurrency oder Edge Functions ein.

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